Ästhetik

Was kann ich tun?

Eine durch falsche Putztechniken und/oder durch anatomische Besonderheiten bedingte Parodontalerkrankung ist die Rezession. Die falschen Proportionen der „langen Zähne“ stören das ästhetische Empfinden. Ausserdem klagen viele Patienten über erhöhte Heiss- und/oder Kaltempfindlichkeit durch die freiligenden Wurzeloberflächen. Die Anwendung verschiedenster mikrochirurgischer Techniken ermöglicht heute eine minimalinvasive Korrektur einer solchen Rezession. Die Wurzeloberfläche ist dann durch das festanhaftende transplantierte Zahnfleisch geschützt vor Karies und weniger empfindlich im Bezug auf Temperatur­schwankungen. Durch die Einführung des Operationsmikroskops ist es möglich, feinste atraumatische Nadeln zu verwenden und so Narben zu vermeiden. Optimale ästhetische Resultate können erzielt werden und die Erfolgsquote bei Wurzeldeckungen liegt heute bei über 90%. (Pagliaro, Pini-Prato, Journal of Peridontology, 2003)
Ein unharmonisches Lächeln kann auch durch zu kurze Zähne oder zuviel sichtbares Zahnfleisch bedingt sein. Dieses „Zahnfleischlächeln“ (gummy smile) kann mithilfe einer chirurgischen Kronenverlängerung behandelt werden. Je nach Situation werden im Anschluß zusätzliche prothetische Maßnahmen wie Veneer- oder Kronenversorgung erforderlich.
Ein unharmonisches Lächeln kann auch durch zu kurze Zähne oder zuviel sichtbares Zahnfleisch bedingt sein. Dieses „Zahnfleischlächeln“ (gummy smile) kann mithilfe einer chirurgischen Kronenverlängerung behandelt werden. Je nach Situation werden im Anschluß zusätzliche prothetische Maßnahmen wie Veneer- oder Kronenversorgung erforderlich.
Im Verlaufe einer Parodontitis kann es beim Abbau des Zahnhalteapparates zum Verlust der interdentalen Papille kommen. Bei Patienten mit hohen Lachlinien (gummy smile) werden dann schwarze Dreiecke zwischen den Zähnen sichtbar, welche enorme ästhetische Nachteile bedeuten. Eine Parodontalbehandlung zielt erster Linie darauf ab, die Entzündung zu behandeln. Die anschließende kieferorthopädische Veränderung der Position der Zähne (Extrusion und Mesialbewegung) führte zum Wiederaufbau der interdentalen Papille. (Axelsson, Journal of Clinical Periodontology, 1978 .gber, Journal of Periodontology, 1978)
Der erfolgreiche Ersatz eines fehlenden Zahnes durch ein Implantat erfordert im ästhetischen Bereich ein Höchstmaß an Präzision. Hier ist besonders das Handling des Zahnfleisches der kritische Punkt. Weichgewebsaugmentationen werden bei Implantationen im sichtbaren Bereich immer erforderlich um den neuen Zahn so erscheinen zu lassen, als wäre er nie in Verlust geraten.
Fehlende Zähne können auch durch Brücken ersetzt werden. Häufig sehen diese aber unnatürlich aus, da nach Zahnverlust das Hart- und Weichgewebe schrumpft. Durch Aufbau von Knochen und/oder Zahnfleisch vor einer Rehabilitation kann auch eine Brückenversorgung so gestaltet werden, dass alle Zähne aussehen, als wären es die eigenen Natürlichen und nicht die "Dritten".
 

AKTUELLES

Für Kollegen:
Das Fortbildungs-Highlight in Seattle, USA
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Videomitschnitt 2017 Jahrestagung in Dresden
„Die schwere Chronische Parodontitis“
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Dr. med. dent. Margret Bäumer, M.S.D. (USA)
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